besseres online marketing.

Knowledge to go: Online Marketing Tips für Hotels

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Feb 21, 2014 Content Marketing, Conversion, E-Mail Marketing, Metasuche, News, Online Marketing, Onlinemarketing für Hotels, OTA - Reservierungsportale, Portal Werbung, Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Usability, Web Design, Webanalyse, Webcontrolling, Webdesign , , , , , , , , 0 Comments

Auf dem eMarketing Day der HSMA hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, im Hintergrund die Session “Knowledge to go – Tipps der Experten” zu koordinieren.

Da ich ja nun leider krankheitsbedingt nicht selbst dabei sein konnte hier nun kurz eine Zusammenfassung, was meiner Meinung nach dazu hätte vermittelt werden sollen.

In der Session war es hoffentlich noch viel mehr – das wissen aber eben nur die, die selbst dabei waren und trotz der fortgeschrittenen Stunde im Programm noch nicht geschlafen haben ;-)

 

1. Messen, Analysieren , Optimieren

David und Andi von conversearch haben hier noch mal kurz die wichtigsten Tipps rund um das Thema Webanalyse deutlich gemacht. Im Dschungel der Zahlen kann man sich das Leben mit den richtigen Dashboards und automatisierten Reports im Tagesgeschäft sehr viel leichter machen.

Ohne Messen ist kein Analysieren  möglich und damit auch keine gezielte Optimierung – sei es hinsichtlich Effizienz (Werbekosten runter) oder bezogen auf Effektivität (Umsätze hoch).

Also: Grundlagenaufgabe. Wer das nicht macht braucht eigentlich auch kein Online-Marketing machen.

Herausforderung: Multichannel- und Customer Journey Tracking. Also Geräte- und zeitpunktübergreifendes Tracking um Zusammenhänge besser erkennen zu können und keine falschen, da isolierte Schlussfolgerungen zu ziehen.

Universal Analytics geht genau in diese Themenbereiche hinein.

Ach ja, hier noch der Recap zum eMarketing Day von Andi.

 

2. Care for your Content!

Hier ist Ulli von myhotelshop für mich eingesprungen, die Session war mit uns beiden geplant.

Mir geht es hier auch und immer noch um Basics:

Investiert in Inhalte.

Gute Texte, frische Bilder, kurze Videos gibt es meist nicht zum Nulltarif. Investition heißt aber auch langfristige Einsetzbarkeit. Und ohne gute Inhalte kann man teuer geworbene Besucher schlecht begeistern.

Strukturiert Inhalte richtig.

Wenig, wichtige, kompakte Inhalte für den Einstieg, mehr und detaillierter erst “auf Anfrage” oder auf Unterseiten. Dazu: Texte, Bilder, Grafiken ausgewogen komponieren, Headlines einsetzen, Aufzählungen benutzen. Der User darf sich nicht anstrengen müssen um zu begreifen, worum es geht.

Nicht alle Inhalte für jeden:

Ja, gute gepflegte Portale und OTAs sind wichtig, auch um Besucher dort erst mal von seinem Produkt zu begeistern. Aber ich muss nicht jedem Portal 50 Bilder geben und schon gar nicht die Erlaubnis, exklusive Inhalte nur für sein Portal zu produzieren (z.B. HRS-Filme). Denn dann gibt es kaum noch einen Grund für den Kunden, auch mal auf der Hotelhomepage vor der Buchung vorbeizuschauen – und der OTA rankt mit diesen exklusiven Inhalten auch noch besser als ich selbst bei Google.

 

3. Low hanging fruits: Optimierung Hotel-Website

Der Uwe von escapio hat sich als OTA mal wieder die Mühe gemacht, den Hotels zu erklären wie Sie Ihre Websites besser machen. Das kann eigentlich nur daran liegen, weil Ihm das Thema einfach Spaß macht :)

In seinem Blog hat er das toll zusammengefasst.

Wichtig ist mir hier: erstmal messen, bevor man beurteilt ob eine Homepage nicht gut ist. Die vermeintlich “hässlichsten” Seiten können nämlich trotzdem gut performen. Wie ich schon beim Otto Versand damals gelernt habe: “Wenn Du glaubst, das das was Du gut findest sich gut verkauft – vergiss es”. Der Köder muss eben dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Und dann sollte man schauen, ob und was man mit vorhandenen Bordmitteln erreichen kann, um eine Website besser zu machen. Das sind dann die sogenannten schnellen Erfolge, Quick wins, die man ernten kann ohne groß investieren zu müssen: eine bessere Navigation, Straffung und Umstrukturierung von Inhalten, ein neuer Buchungsbutton etc.

Aber auch hier sollte klar sein: die Hotelwebsite ist der wichtigste Marketing- und Verkaufsprospekt für ALLE Zielgruppen. Und einen Hotelprospekt sollte man ja auch jedes Jahr eigentlich aktualisieren und von Zeit zu Zeit neu gestalten. Eine Website mehrere Jahre einfach ins Netz zustellen funktioniert nicht (mehr).

Derzeitig die Herausforderung: Multidevicekompatbilität oder: wie sieht meine Website auf den verschiedenen Endgeräten aus?

4. Mobile first: Responsive, Standalone und mehr

Martin von der Marketingflotte hat hier zum Thema Mobile Website und Co. berichtet. Wie in Punkt 3 angerissen: Immer mehr Besucher benutzen immer mehr und verschiedene Endgeräte um auf unsere Webseiten zuzugreifen.

Und wenn eine Website auf einem dieser Geräte nicht korrekt dargestellt wird bedeutet das einen Wettbewerbsnachteil – im Zweifelsfall wird dann nämlich ein anderes Hotel gebucht – oder über einen Kanal, der das besser abbilden kann (was die OTAs im allgemeinen sehr gut können) .

2014 muss man sich darüber Gedanken machen und seine Website dafür fit machen.

 

5. Die Welt ist eine Google bzw. Google ist eine Welt!

Florian von Tourismuszukunft hat dann nochmal alles rund um Google  zusammengefasst. Google ist ja Fluch und Segen zu gleich: auf der einen Seite der Haupttrafficlieferent, der einem auch noch kostenlose Tools wie Analytics an die Hand gibt, zum anderen dann gnadenlos den eigenen Traffic in seine eigenen Erlösbringer wie AdWords und den Hotelfinder – dann an den Hotels und OTAs vorbei – umleitend.

Für Hotels gilt hier aber eben: wenn Du nichts dagegen tun kannst versuche das was möglich ist bestmöglich für Dich zu nutzen: Google Business Fotos, Zusammenführung und Pflege von Google+. Places, Local, Schema.org um besser bei Google dargestellt zu werden etc. immer mit dem Ziel, Besucher möglichst (günstig) auf die eigene Homepage zu bekommen.

Das wird nicht immer gelingen, denn Google schränkt die Sichtbarkeit von organischem Traffic eben immer mehr zugunsten des bezahlten bzw. für Google monetarisierenden Traffic ein.

 

6. Sichtbarkeit kostet Geld – Reichweiten brauchen Budget

Das führt uns konsequent zum nächsten Punkt, den ich ebenfalls wieder mit Ulli von myhotelshop gemeinsam auf dem eDay geplant hatte: No pain, no gain – Traffic kostet Geld.

Auch Facebook hat seinen Social Traffic für Unternehmensseiten stark eingeschränkt und der Traffic über SEO sinkt bei vielen ebenfalls. Wie in allen anderen Medien wird man nicht drum herum kommen, auch Budgets für den Kauf von zielgerichtetem Traffic ausgeben zu müssen. Das widerum macht das genaue Messen und Analysieren, siehe Punkt 1, umso wichtiger.

Die beste Vorgehensweise meiner Meinung nach: setzen Sie auf einen guten Traffic-Mix, um sich von einer Trafficquelle nicht zu abhängig zu machen.

Das heißt eben immer wieder: suchen, ausprobieren, messen, bewerten. Neben AdWords gibt es eine Reihe von Themen- und Regionalportalen, die einem je nach Positionierung passende Besucher liefern können. Und durch die technisch immer einfacher werdende Anbindung auch für Einzelhotels an Metasuchen wie Trivago, Kayak und Tripadvisor kann man sich auch abseits von Google sehr guten Traffic besorgen.

Last but not least: die eigenen Kunden sind immer noch am einfachsten vom eigenen Produkt zu überzeugen. Vergessen Sie neben Social & Co. nicht, sich über ein CRM und E-Mail Marketing Gedanken zu machen, um ihre Kunden gezielt anzusprechen und wieder zu gewinnen. Ein meist sehr erfolgsversprechender und dabei recht günstiger Weg.

 

Ergänzungen oder Richtigstellungen sind jederzeit über die Kommentarfunktion erwünscht.

 

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